Wohl eher Wet Ribbon Cup
Die erste Hälfte der Störtebeker Crew traf sich bereits Dienstagabend in Düsternbrook zum Sichten der
Aufgaben und gemeinsamen Pizza essen. Die zweite Hälfte trudelte am Mittwochvormittag ein und die To-Dos wurden gemeinsam erledigt, so dass wir gegen 17 Uhr auslaufen konnten, zwei Stunden vor Start. Nach ein paar Trainingsschlägen und der Feststellung, dass der Wind in der Kieler Innenförde sehr unberechenbar ist, ging es um 19:15 Uhr los. Unter Gennaker fuhren wir aus der Kieler Förde raus und in die Nacht. Nachdem wir gut 2nm Abstand in den ersten Stunden auf die Elida rausgefahren hatten blieben wir am Anfang des kleinen Belts in der Flaute stehen. Die Elida zog zu unserer Verwunderung 80m in Lee mit 3kn Boatspeed einfach vorbei, fast wie beim Segeln auf der Alster. In den Morgenstunden haben wir die Elida vor Samsø wieder eingeholt und Regen stellte sich ein. Nach 16 Stunden haben wir im Abstand
von 3min nach der Elida die Ziellinie überquert und segelten uns auf einen verdienten 2ten Platz bei der Etappe Kiel > Aarhus. Außerdem erhielten wir, zusammen mit dem DHH Schiff Peggy den Social Media Preis für die beste und Humorvollste Berichterstattung auf unserer HVS Instagram Seite.
Den Layday am Freitag verbrachten wir mit viel Schlafen und Kaffee trinken in der Innenstadt von Aarhus. Abends gabs noch die Preisverleihung für den ersten Teil der Regatta sowie ein leckeres Essen im Aarhus Sejlcenter.
Am nächsten Morgen hieß es 6:30 Uhr aufstehen. Wir mussten früh auslaufen, um unsere Reffs noch
einmal einzustellen, da Wind in Böen bis 35kn den Tag über angesagt waren. Nach dem Frühstück und
dem Verstauen der privaten Sachen liefen wir um 8:30 Uhr aus. Das Groß wurde eingestellt und die J4 hochgezogen. Um 10:15 Uhr legten wir einen 0 Start hin und segelten Richtung Heimat. Die ersten
Stunden Standen ein Jib reach und eine volle Kreuz in den kleinen Belt an. Um 16 Uhr erreichten wir ihn als erstes Schiff. Als es wieder im Jib reach Modus mit J4 und GS, weiter Richtung Deutscher Grenze ging, fuhren an uns die beiden J/V43 Vineta und Red2 vorbei. Surfenderweise ging es gen Kiel, mit einem von über 22kn bauten wir den Abstand auf die Verfolger weiter aus. Gegen 21 Uhr passierten wir nach 10 Stunden und 44min als drittes Schiff die Ziellinie am Kieler Leuchtturm.
Am Sonntagmorgen hieß es dann Schiff putzen und alles trocknen. Bei der Siegerehrung im LoKYC in
Strande erhielten wir, wie auch schon 2025, den Carl Grage Gedächtnispreis für das am schnellsten
gesegelte Schiff über beide Strecken, sowie abermals den Social Media Preis für unsere Präsenz in den Sozialen Medien.
Erschöpft und zufrieden blicken wir auf ein durch und durch gutes Event zurück und freuen uns aufs
nächste Jahr.
Viele Grüße von
Cosima, Finian, Björn, Mabel, Rickmer, Johanne, Karla, Inken, Gesine, Mats, Okke und Justus




