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Aalregatta ohne Aal

Freitagabend haben wir uns an Bord der Störtebeker getroffen, alle Segel an Bord gebracht und zum Abschluss der Vorbereitungen gab's eine große Pizza.

 

Samstag: wenig Wind zum Start, aber ein sauberer Downwind-Start, gut weggekommen. Draußen haben wir den MHO gesetzt, der Kurs bot sich dafür an und sind später in die Eckernförder Bucht gekreuzt. Als wir ankamen: deutsche Karibik. Blaue Strände, 30 Grad, Sonne satt. Nach dem Anlegen erstmal baden, dann einen Eiskaffee. Abends dann Party beim SCE, aber in Maßen, denn Tag zwei wartete schon.

 

Den traditionellen Aal, den man bei der Aalregatta bei der Ankunft in Eckernförde überreicht bekommt, haben wir dieses Mal ausgeschlagen. Wir fanden, eine Regatta, die dem (vom Aussterben bedrohten) Aal ihren Namen verdankt, sollte nicht ausgerechnet ein paar hundert davon auf den Tellern enden lassen.

 

Sonntag: wenig Wind, Startverschiebung um etwa eine Stunde. Dann ging der Start endlich los, bei Leichtwind am Wind aus der Bucht heraus, immer weiter, bis der Wind etwas drehte und wir schon etwas abfallen konnten. Wir hielten auf die Bahnmarke Stollergrund Nord zu, in dem festen Glauben, das sei einfach die nächste Tonne, an der wir abfallen und den Triple Header setzen müssen. Kurz davor dann die Überraschung: alle Boote vor uns verhielten sich an der Tonne, als würden sie ins Ziel fahren. Fernglas raus und tatsächlich, die Bahn war verkürzt worden, Stollergrund Nord war zur Ziellinie geworden. Also schnell rüber ins Ziel.

 

Im Hafen noch klar Schiff gemacht und schon war das Wochenende auch wieder rum.

 

Viele Grüße von

Hendrik, Carlotta, Adrian, Lina, Lennart, Maxi, Livia, Finian, Lasse, Claas, Bende