Zum Hauptinhalt springen

ORC WM Tallin

 

Zwischen Offshore-Herausforderung und spannenden Up-and-Down-Duellen

 

Montag – Start der Weltmeisterschaft mit dem Offshore Race

 

Am Montag fiel endlich der Startschuss zur ORC Weltmeisterschaft in Tallinn. Nach der Anreise, intensiven Vorbereitungen und dem Practice Race ging es für uns mit dem Long Offshore Race los. Die rund 250 Seemeilen lange Strecke führte tief hinaus in den Golf von Finnland. Nach einer streckenweise zähen und langen Kreuz waren wir froh, auf einem ausgedehnten Downwind-Kurs wieder Kurs Richtung Tallinn zu nehmen.

Der erhoffte Burger nach der Zieldurchfahrt musste aufgrund einer zwischenzeitlichen Flaute etwas warten – dennoch waren wir insgesamt sehr zufrieden mit unserer Performance beim Offshore-Auftakt.

 

Mittwoch – Up-and-Down-Races und Kopf-an-Kopf-Duelle

 

Am Mittwoch begann die Serie der Up-and-Down-Wettfahrten. Bei idealen Bedingungen lieferten wir uns spannende Positionskämpfe, insbesondere auf der Kreuz zur Luvtonne – teilweise Bug an Bug mit der RAN, unserem direkten Konkurrenten.

Mit einer steilen Lernkurve während des Tages konnten wir das dritte Rennen des Tages in der Corinthian-Wertung gewinnen und zweiten Platz im Gesamtklassement erreichen – ein großer Motivationsschub für das gesamte Team.

 

Donnerstag – Warten im Sonnensegelmodus

 

Der Donnerstag war geprägt von sehr schwachem Wind. Schon morgens zeichnete sich ab, dass es schwierig werden würde zu starten. Nach einem mehrfach verschobenen Auslaufen hofften wir lange auf ein Wetterfenster – leider vergeblich.

Stattdessen machten wir das Beste daraus: Wir verwandelten unser Stormjib kurzerhand in ein Sonnensegel und verbrachten den Tag mit Baden, Entspannen und dem Austausch mit den anderen Crews auf dem Wasser. Erst gegen 16 Uhr setzte die Wettfahrtleitung das Signal AP über A – keine Rennen mehr. So blieb Zeit für einen gemütlichen Abend beim gemeinsamen Crew Dinner im Kalev Yacht Club.

 

Freitag – Kurzes Coastal Race bei sehr wechselhaftem Wind

 

Heute stand ein kürzeres Coastal Race auf dem Programm, das es allerdings in sich hatte: Der Kurs war sehr abwechslungsreich – und der Wind erst recht. Zwischen 3 und 25 Knoten war alles dabei, was zu zahlreichen Segelwechseln führte und die Crew ordentlich forderte.

Es war ein intensiver, aber sehr lehrreicher Tag auf dem Wasser, der uns noch einmal wertvolle Erkenntnisse für die letzten Rennen geliefert hat.

 

Vorfreude auf den Finaltag

 

Morgen stehen die letzten drei Inshore-Wettfahrten auf dem Programm. Wir sind hoch motiviert und freuen uns darauf, zum Abschluss noch einmal alles geben zu können!